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Internationale Ziele

Sowohl die Weltgesundheitsorganisation (WHO) wie auch die Vereinten Nationen (UN) fordern umfassende nationale Suizidpräventionsprogramme, da beide Institutionen der Ansicht sind, dass Suizidverhütung nicht allein Aufgabe der Medizin ist. 2005 empfahl die Europäische Regionalversammlung der WHO die Implementierung nationaler Programme zur Verhütung von Selbstschädigung, eine Resolution, die 2007 durch den EU-Ministerrat  bekräftigt wurde. In Österreich ist ein nationales Suizidpräventionsprogramm noch nicht umgesetzt, obwohl unter der Leitung von Prof. Sonneck bereits ein diesbezüglicher Plan entwickelt wurde.[1]



[1] Thomas Niederkrotenthaler, Gernot Sonneck, Focus Suizidalität, In: Spectrum Psychiatrie,

2/2008, S. 35

    EU-Ziele bezüglich Suizidprävention

     

    1. Die intensive Förderung der Öffentlichkeitsarbeit über Suizid, Suizidprävention und Postprävention

    2. Die finanzielle und strukturelle Förderung der Suizidprävention

    3. Die Koordination der Aktivitäten aller mit Krisen, psychischen Störungen und Suizid befassten Organisationen.

    4. Die Förderung und wissenschaftliche Unterstützung von innovativen Projekten, um die Auswirkungen der Präventionsmaßnahmen auf Ursachen und Hintergründe der Suizidalität sowie auf das soziale Umfeld der Gefährdeten zu evaluieren


Internationale Suizidstatistik: Suizidraten in den EU- und EWR-Staaten

und ausgewählten weiteren Nationen im Jahr 2005:

 

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Erstellt von Carlos Watzka. Nicht dargestellt ist Belgien, für das ab 1998 keine Daten mehr verfügbar sind(!).
Die Daten für Großbritannien beinhalten auch Nordirland, jene für Frankreich auch dessen Überseedepartments;
die Daten für Zypern betreffen nur den griechischen Teil. Daten für EU-/EWR-Staaten in rot dargestellt, andere in orange.
Alle angegebenen Daten beziehen sich auf Suizidraten des Jahres 2005. Verlässliche, rezentere Daten sind
derzeit nur für wenige Staaten (darunter Österreich) verfügbar.

Datengrundlage: Suizidstatistiken der WHO (http://www.who.int/mental_health/prevention/suicide/ suicideprevent/en/index.html,

von EUROSTAT (http://epp.eurostat. ec.europa.eu) sowie von AUSSTATS (http://www.abs.gov.au) und AS/LI (http://www.as.lv.li), alle abgerufen am 03.07.2009.

 
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