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Unsere Mission

Wir sind ein unabhängiger gemeinnütziger Verein und verstehen uns als Plattform, wo Wissen aus verschiedenen Bereichen zusammengeführt wird. Aus diesem verdichteten Wissen ergeben sich oft neue Perspektiven. Diese melden wir an die Politik, Experten etc. zurück oder setzen selbst Impulse. Dies soll dazu führen, dass wir Schritt für Schritt mehr Kompetenz im Umgang mit krisenhaften Lebenssituationen aufbauen, sodass Suizid für immer weniger Menschen der letzte Ausweg sein muss.

Wir möchten eine Organisation sein, die einerseits die Schnelligkeit und Kraft des Unternehmertums beinhaltet, aber andererseits klar auf – auch nach außen sichtbare – Gemeinnützigkeit fokussiert ist. Das Institut für SuizidPrävention und Forschung wurde daher als gemeinnütziger Verein, der den Richtlinien der Absetzbarkeit für Spenden entspricht,  konstituiert. Zugleich ist das Institut eine Organisation, die gemäß dem „state of the art“ modernen Managements arbeitet. Mit unserer Mitgliedschaft in der IASP (International Association for Suicide Prevention) wird unser Bestreben sichtbar Netzwerke zu nutzen und Inhalte auch mit zu gestalten.

 

Geschichte

  • 1/08: Definition der Vision: Die Senkung der österreichischen Suizidrate um 50 % bis zum Jahr 2019
  • 1–9/08: Erstellung eines Forschungskonzeptes (Exposé) und Gründung einer Forschungsallianz zur Senkung der Suizidrate in Österreich
  • 10/09:  Bundespolitische Initiative, sodass Suizidprävention (erstmals seit 1971) wieder als Zielsetzung im Regierungsprogramm 10/2008–9/2013 enthalten ist
  • ab 9/09: Einbindung von anerkannten Suizid-Experten und Aufbau von Kooperationsbeziehungen mit offiziellen Vertretern der Psychotherapie, Psychologie, Sozialversicherungen und Politik
  • 2/09: Anerkennung der Spendenabsetzbarkeit durch das Finanzministerium
  • 3/09: Gründung des Institutes für SuizidPrävention und Forschung als gemeinnütziger Verein
  • 4–7/09: Entwicklung eines Businessplans zur Suizidprävention in Österreich
  • 7–11: Gespräche mit dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familien und Jugend bzgl. möglicher Suizidpräventionsaktivitäten für Jugendliche
  • 9–12/09: Gespräche mit allen steirischen politischen Parteien bzgl. möglicher Suizidpräventionsaktivitäten in der Steiermark
  • 12/09: Dr. C. Watzka und Mag. J. Missethon werden designierte Mitglieder im neu geschaffenen wissenschaftlichen Beirat. Dieser soll für das Bundesministerium für Gesundheit Maßnahmen zur effektiven Suizidprävention in Österreich erarbeiten.
  • 4/10: Homepage online - alle österreichischen Notrufnummern für Lebenskrisen sind erstmals online verfügar
  • 9/10 Abschluss von nationalen und internationalen Kooperationen (Österreich, Deutschland, Italien, Luxemburg)
  • 10-11/10: Mitarbeit am Umsetzungsprogramm zur Suizidprävention in Österreich (SUPRA) im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit

Widmung

Suizid wird in den meisten Fällen primär als individuelle Tragödie und als die radikalste Antwort des verzweifelten Menschen auf seine ausweglose Situation wahrgenommen. Suizid ist jedoch auch der lapidarste Vorwurf an die Gesellschaft, denn jeder Mensch, der sein eigenes Leben auslöscht, möchte auch die Welt, in der er sich nicht zurechtgefunden hat, auslöschen. Suizidprävention ist also nicht nur eine medizinische, karitative, humanitäre, ja christliche Aufgabe, sondern auch eine gesellschaftspolitische.

Heute ist die Situation von immer mehr Menschen besorgniserregend. Mag. Josef Missethon ist es mit seinen Partnern gelungen, ein neues, mutiges, ehrgeiziges und gesellschaftspolitisch umfassendes Modell zu konzipieren. Das Institut für SuizidPrävention und Forschung ist daher genau zum richtigen Zeitpunkt ins Leben gerufen worden und soll die richtigen Antworten auf die aktuellen Probleme finden und geben.

Es könnte einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass aus einer wachsenden suizidalen Atmosphäre ein antisuizidales Klima entstehen kann.

Wie Hölderlin meint:

„Nah ist
und schwer zu fassen
Gott.
Wo aber Gefahr ist
wächst das Rettende auch“


Dr. Angela Ringel

ehemalige Vorsitzende des Erwin Ringel Institutes, Wien

verstorben im Dezember 2009




 

 
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